Workshop-Inhalte



Sonder-Workshop am 24. März 2020

Newborn Life Support (ERC)

nach den Richtlinien des European Resuscitation Council; Deutscher Rat für Wiederbelebung im Kindesalter e.V.; Deutscher Rat für Wiederbelebung e.V. – GRC

Anna Koluch (Kursorganisation)
in Zusammenarbeit mit dem Kurszentrum MH-Hannover


Der Kurs richtet sich an alle Berufsgruppen, die in ihrem Berufsalltag mit akut kranken Neugeborenen konfrontiert werden können. Neben Mitarbeitern der Kinderkrankenpflege und Kinderärzten sind das häufig Hebammen, Mitarbeiter der Gynäkologie und Anästhesiologie sowie des Rettungsdienstes.

Wir zeigen Ihnen die Besonderheiten der ersten Lebensstunden - von der Versorgung des reifen Neugeborenen bis zur Reanimation des kritisch kranken Neugeborenen. In den praktischen Übungen wird besonders auf Atemwegsmanagement, Gefäßzugänge und Medikamente eingegangen. Den größten Teil des Kurses üben Sie Fallszenarien im gemischten Team und setzen das zuvor gelernte Wissen unmittelbar praktisch um.


Bitte beachten:
Der Kurs findet bereits am Dienstag, 24.03.2020 von 09:30 – 18:00 Uhr vor dem offiziellen ANPI Beginn in den Räumlichkeiten des Hotel H4 (ANPI Veranstaltungsort) statt.

Voraussetzung zur Teilnahme (maximal 28 Personen) an diesem Workshop ist die Registrierung zur ANPI 2020.

Durch das großzügige Sponsoring der Humana GmbH und der Fritz Stephan GmbH kann dieser Workshop zum Sonderpreis von 125,00 Euro statt 250,00 Euro angeboten werden.

Bitte melden Sie sich online mit Ihrer Registrierung zur ANPI an.



ANPI-Workshops

Aus dem Takt – Arrhythmien im Kindesalter – was und wann
Monika Glowacka und Anna Koluch

Bedrohliche Herzrhythmusstörungen im Kindesalter erfordern eine rasche differenzialdiagnostische Einschätzung und schnelle Abhilfe. Bei den betreuenden Ärzten herrscht jedoch häufig Unsicherheit bei der Diagnosestellung und der daraus resultierenden Therapie. Dies kann für den Patienten Folgen haben. In unserem Workshop erlernen Sie die Differenzierung der bedrohlichen Herzrhythmusstörungen und das Einleiten der notwendigen therapeutischen Maßnahmen. Dabei legen wir großen Wert auf praktische Übungen, so dass nach einer kurzen theoretischen Einführung jeder Teilnehmer in Kleingruppen die Möglichkeit bekommt, selbst in Fallszenarien bedrohliche Herzrhythmusstörungen von harmlosen zu unterscheiden und entsprechend zu handeln.

Workshop A: Mittwoch, 11:00 – 13:00 Uhr
Workshop J: Donnerstag, 09:00 – 10:30 Uhr

Der Workshop ist jeweils auf 20 Teilnehmer begrenzt.
Einblick in die Psychosoziale Elternberatung
Christine Lorenz-Wiegand und Margarete Reimann

Dieser Workshop richtet sich an alle Mitarbeiter von Neonatologien, die gerne einen Einblick in das Arbeitsfeld der psychosozialen Beratung erhalten möchten. Beide Referentinnen sind seit Jahren in der psychosozialen Elternberatung und in der Ausbildung von Elternberaterinnen tätig. Wir erörtern gemeinsam mit Ihnen folgende Themen:
  • Elternberatung - nur eine Vorgabe des G-BA?
  • Warum überhaupt zusätzlich psychosoziale Beratung?
  • Mögliche Beratungsinhalte
  • Fallbeispiele
Workshop D: Mittwoch, 14:15 – 17:45 Uhr, inklusive Pause

Der Workshop ist auf 16 Teilnehmer begrenzt.
Zum Beispiel kemBA ®
Julia Venzke, Susanne Stiller und kemBA-Team

Der Workshop richtet sich an alle Mitarbeiter einer Neonatologie, die sich mit dem Thema der entwicklungsfördernden Betreuung von Früh- und Neugeborenen beschäftigen wollen. Erfahrungsgemäß reicht es nicht, nur die Mitarbeiter der Pflege zu sensibilisieren und zu schulen, um eine Veränderung im Stationsalltag zu bewirken. Neben theoretischen Anteilen wie den neurophysiologischen Grundlagen der Sinnes- und Gehirnentwicklung und Einblicken in die Pflege unter entwicklungsfördernden Gesichtspunkten liegt der Schwerpunkt des Workshops im praktischen Üben. Dazu gehören u.a.
  • Signale des Kindes erkennen und adäquat reagieren
  • Die Umgebung optimal gestalten
  • Die Eltern im „Lesen“ der Kinder und Erkennen
    ihrer Bedürfnisse unterstützen
  • Von Beginn an die Eltern in den Versorgungsprozess einbeziehen
Workshop B: Mittwoch, 11:00 – 15:45 Uhr, inklusive Pause

Der Workshop ist auf 25 Teilnehmer begrenzt.
Humana – Update zu aktuellen Empfehlungen
Michael Lohmann

Im Workshop werden die geänderten rechtlichen Vorgaben 2020 für Säug- lingsnahrungen und die sich daraus ergebenden Folgen vorgestellt. Außerdem werden die Vor- und Nachteile einer alternativen Ernährung im Säuglingsalter mit den aktuellen wissenschaftlichen Empfehlungen verglichen.

Workshop C: Mittwoch, 14:15 – 15:45 Uhr
Workshop K: Donnerstag, 11:15 – 13:00 Uhr

Der Workshop ist jeweils auf 25 Teilnehmer begrenzt.
Aufbau und Betrieb einer Frauenmilchbank
Anja Rudolph und Oliver Schirrmacher

Der Workshop richtet sich an alle Berufsgruppen, die sich für eine FMB interessieren. Wir vermitteln Ihnen die bürokratischen, hygienischen und medizinischen Aspekte, die vor der Eröffnung einer FMB berücksichtigt werden sollten. Lernen Sie konkret die Strukturen der niedersächsischen Frauenmilchbanken Vechta und Hannover inklusive „Papierkram“ kennen. Dazu gehört auch die Besichtigung der Räume der FMB im Kinder- und Jugendkrankenhaus AUF DER BULT.

Achtung: Treffpunkt für die Abfahrt in das Kinderkrankenhaus AUF DER BULT ist um 14:00 Uhr an der Tagungsinformation.

Workshop E: Mittwoch, 14:15 – 17:45 Uhr

Der Workshop ist auf 16 Teilnehmer begrenzt.
EKG im Neugeborenen- und Kindesalter –
ein Workshop für Einsteiger

Jutta Pohler

Der Workshop richtet sich an Assistenzärzte, Pflegekräfte und alle, die in die systematische Interpretation des EKG im Neugeborenen- und Kindesalter einsteigen oder ihre Kenntnisse vertiefen wollen. In einer kurzen Einführung werden die Grundlagen der EKG-Auswertung vermittelt. Anschließend wird anhand von klinischen Fallbeispielen die Interpretation normaler und pathologischer EKG geübt und vertieft.

Workshop F: Mittwoch, 16:15 – 17:45 Uhr
Workshop H: Donnerstag, 09:00 – 10:30 Uhr

Der Workshop ist jeweils auf 25 Teilnehmer begrenzt.
Grundlagen des amplitudenintegrierten EEG (aEEG)
Jost Wigand Richter

Der Kurs richtet sich v.a. an Ärzte und Ärztinnen neonatologischer Intensivstationen. Neugeborenenanfälle stellen häufige Notfälle bei Früh- und Neugeborenen, besonders mit hypoxischischämischer Enzephalopathie, dar. Bei der Diagnostik kann das aEEG hilfreich und in vielen Fällen unverzichtbar sein. Das aEEG ist eine Methode mit guter Vorhersagekraft hinsichtlich des Langzeit- outcome bei Säuglingen. In diesem Workshop lernen Sie die Grundlagen der aEEG-Interpretation bei Reif- und Frühgeborenen sowie bei speziellen Krankheitsbildern kennen. Schwerpunkte sind:
  • Herausforderungen in der Überwachung kleiner Frühgeborener
  • Normale Hintergrundmuster in verschiedenen Gestationsalter
  • Das pathologische aEEG
  • Reifungsmerkmale im aEEG erkennen
  • Der prognostische Wert des aEEG bei Frühgeborenen
  • Die Identifikation von Artefakten
Workshop G: Mittwoch, 16:15 – 17:45 Uhr – für Teilnehmer mit wenigen Vorkenntnissen
Workshop I: Donnerstag, 09:00 – 10:30 Uhr

Der Workshop ist jeweils auf 25 Teilnehmer begrenzt.
Kreißsaal AB(C)
Inga Semmler und Johannes Hoenecke

Dieser Workshop richtet sich vor allem an weniger erfahrene Mitarbeiter, die zur Erstversorgung Neugeborener in den Kreißsaal gerufen werden. Im Gegensatz zum Newborn Life Support liegt hier der Schwerpunkt auf der suffizienten respiratorischen Unterstützung, die eine kardiale Reanimation meistens erübrigt. Nach einer kurzen Einführung wird die Erstversorgung mit einem Perivent an Puppen geübt. Der Workshop wird durch die Firma Fisher & Paykel Healthcare unterstützt.

Workshop L: Donnerstag, 11:15 - 13:00 Uhr

Der Workshop ist auf 16 Teilnehmer begrenzt.